Seite 10 - Guaifenesin - Die Therapie für Fibromyalgie

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18.06.2016 18:00 Uhr      Kaution bis auf 900 Euro wieder zurück erhalten
Gott sei Dank haben wir die Kaution bis auf 900 Euro gestern zurück erhalten.
Wir wissen nicht, ob der Kindsvater seine 5.000 Euro auch erhalten hat.
Damit ist vorerst dieses Kapitel von der juristischen Seite betrachtet abgeschlossen.
Wir danken allen Betern und Freunden die uns unterstützt haben sehr herzlich.

28.03.2016 17:00 Uhr      Oberlandesgericht bestätigt Urteil der 1. Instanz
Per eMail erhielten wir am 25.3.2016 (Karfreitag) vom Anwalt den Bescheid in montenegrinischer Sprache, dass das Urteil
rechtskräftig wurde. Die Übersetzung folgt noch. Damit sollte auch bald die Kaution ausbezahlt werden.

08.01.2016 12:30 Uhr      Anfrage bei Rechtsanwalt
Leider gibt es vom Oberlandesgericht noch keine Nachrichten. Dies ergab eine eMail-Anfrage beim Rechtsanwalt.

20.11.2015 12:30 Uhr      Heute vor einem Jahr begann die  Inhaftierung
Leider gibt es vom Oberlandesgericht noch keine Nachrichten. Es ist alles unverändert. Es gab keinerlei neue Nachrichten seit 21.9.2015.

21.09.2015 23:30 Uhr      Berufung / Einspruch gegen das Urteil
Heute erhielten wir den Schriftverkehr von der Berufung ins Deutsche übersetzt. Unser Anwalt deckt darin große Widersprüche auf und schlägt vor, dass das Oberlandesgericht in Podgorica das Urteil des Amtsgerichts in Kotor vom 23. April 2015 niederschlägt und den Gegenstand dem erstinstanzlichen Gericht zum Wiederaufnahmeverfahren frei gibt.

12.08.2015 16:30 Uhr      Bewährungsstrafe 1 Jahr
Am 07.08. erhielten wir die übersetzten Dokumente. Die Urteilsbegründung umfasst 23 Seiten in deutscher Sprache. Dort heißt es:
BEWÄHRUNGSSTRAFE
mit welcher ihr eine Haftstrafe von einer Dauer von 30 (dreißig) Tagen bestimmt wird [34 Tage war Dora in U-Haft] und gleichzeitig wird bestimmt, dass die Strafe nicht ausgeführt wird, inwieweit [besser übersetzt: insofern] die Angeklagte im Zeitraum von einem Jahr,  ab dem Tage der Rechtskräftigkeit des Urteil keine weitere Strafhandlung begeht.
Die Angeklagte ist verpflichtet die Kosten des Strafverfahrens in Höhe von 286,00 Euro und die Gerichtskosten in Höhe von 55,00 Euro innerhalb von einem Monat, ab dem Tage der Rechtskräftigkeit des Urteils zugunsten des Budgets Montenegros auf das Girokonto Nr. xyz  zu begleichen.

27.07.2015 10:00 Uhr      18-seitige Urteilsbegründung in montenegrinischer Sprache
Am 18.7. kam ein Einschreibebrief vom Gericht in Kotor mit zwei Dokumenten. 2 Seiten Urteilsbegründung (nur technischer Fehler-Richtigstellung in serbischer/montenegrinischer Sprache. Poststempel vom 3.7. - Vergl. 07.05.2015 21:00 Uhr) sowie eine 18-seitige Urteilsbegründung - wie sich jetzt herausstellte.  
Ein eMail unsererseits an den Anwalt brachte dann Bewegung in die Sache. Dieser hatte erst am 17.7. Nachricht vom Gericht erhalten und beim Oberlandesgericht Einspruch erhoben.
Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft an das Oberlandesgericht geschrieben. Diese Anklageschrift der Staatsanwältin hat er uns am 22.7 per eMail zugesendet. Wieder nur auf serbisch.  
Wir warten jetzt auf die Übersetzung der Dokumente.

16.07.2015  22:30 Uhr      Das schriftliche Urteil steht immer noch aus
Leider gibt es noch nichts Neues.

21.06.2015  23:30 Uhr      Das schriftliche Urteil steht immer noch aus
Auf eine eMail-Anfrage hat der Strafverteidiger heute per eMail geantwortet:

Das schriftliche Urteil ist mir noch nicht zugegangen, deshalb habe ich mich nicht bei Ihnen gemeldet. Sobald ich das Urteil bekomme, werde ich mich bei Ihnen melden und dieses Ihnen zukommen lassen. Die Kaution wird zurückerstattet nachdem die gesetzlichen Bestimmungen erfüllt worden sind, z. B. , wenn durch das Urteil eine Bewährung auferlegt worden, diese rechtskräftig geworden ist. Wenn es dabei um eine gesetzliche Kaution handelt, wird diese zurückerstattet, wenn die verurteilte Person sich in Haft begibt. Im Falle eines Urteils mit Freiheitsspruch, ebenfalls, wenn dieses rechtkräftig wird. Ich möchte Sie davon überzeugen, dass ich all mein Wissen und meine Kenntnis einbringen werde, zu beweisen, dass Dora keine Schuld trägt.

07.05.2015  21:00 Uhr      Nur technischer Fehler - keine negativen Folgen
Der Strafverteidiger hat per eMail geantwortet und uns beruhigt, dass die Richterin sehr genau weiß,
dass Dora am 9.4.2015 anwesend war. Nun warten wir auf das schriftliche Urteil.

03.05.2015  23:00 Uhr      Es wird immer bunter - Unglaubliche Aussagen im offiziellen Gerichtsprotokoll

Sehr geehrter Herr Advokat Vladimir V. Vuleković,
vielen Dank für das Original-Protokoll und die Übersetzung ins Deutsche.

Grundsätzliche Fehler im Gerichts-Protokoll

1.  Die Verhandlung hat vermutlich am 16.4.2015 stattgefunden und nicht am 9.4.2015
2.  Beweis-Nr. 1  Die Verhandlung hat am 9.4.2015 um 9.00 Uhr gestartet und nicht um 14:30 Uhr
3.  Beweis-Nr. 2  Dora Maier war am 9.04.2015 körperlich und geistig anwesend.
4.  Falls nur das Datum 09.04.2015 falsch sein sollte, so ist ausdrücklich zu vermerken,
dass die Richterin zwei Mal ausdrücklich Frau Dora Maier entbunden hat am 16.4.2015
anwesend zu sein. Ich werte das Protokoll an dieser Stelle als komplette Lüge.
(Die Angeklagte Dora Gerda Maier hat der Verhandlung nicht beigewohnt, obwohl sie ordentlich eingeladen wurde, anwesend war der Verteidiger, Rechtsanwalt Vladimir Vulekovic, welcher das Gericht davon in Kenntnis setzt, dass die Angeklagte wieder in ihre Heimat zurück gekehrt ist und sie sei damit einverstanden, dass die Hauptverhandlung ohne ihr Beisein stattfindet.)

Ich erhebe Einspruch gegen diese Art von Protokoll und bitte um Richtigstellung.
Mit freundlichen Grüßen
Dora Maier

25.04.2015  22:50 Uhr      Schuldig gesprochen - Strafverteidiger legt Widerspruch ein
Gestern erreichte uns bei einem Besuch in der Schweiz folgendes eMail: (ich habe diese noch etwas verdeutscht)

Sehr geehrte Frau Maier,
Heute hat das Gericht den Urteilsspruch veröffentlicht. Sie wurden für die Strafhandlung der fahrlässigen medizinischen Hilfeleistung  (wie die Staatsanwaltschaft aus Absicht behauptet) verurteilt zu einer Bewährungsstrafe, welche auf eine Dauer von 30 Tagen festgelegt worden ist und einer Überwachungszeit von 1 Jahr. Dies bedeutet, dass das Gericht die Strafe bestimmt hat und gleichzeitig bestimmt hat, dass die Strafe nicht ausgesprochen wird insofern im Zeitraum von einem Jahr ab der Rechtskräftigkeit des Urteils kein neues Vergehen getätigt wird. Natürlich bin ich als ich Verteidiger mit einem solchen Urteil nicht zufrieden. Ich bin der Meinung, dass Sie freigesprochen hätten werden sollen aus den Gründen, die ich in den Abschlussworten Frau Dusanka zur Übersetzung gesendet habe, deren Übersetzung ich Ihnen zur Verfügung stellen werde, sobald ich sie erhalte.
Deshalb werde ich nach dem Erhalt des Schriftstückes innerhalb der gesetzlichen Frist Einspruch gegen das Urteil beim Oberlandesgericht in Podgorica einreichen. Sofern Sie das ausdrücklich nicht wünschen, dass ich das tue. Die schriftliche Form des Urteils werde ich innerhalb von 30 Tagen erhalten und werde Ihnen diese zukommen lassen, sobald ich die Übersetzung erhalte.
In der Hoffnung, dass wir in diesem Strafverfahren Ihre Unschuld beweisen können, grüße ich Sie recht herzlich und wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute
.


23.04.2015  23:00 Uhr      Urteilsverkündung am 24.04.2015

Auf die eMail-Anfrage von gestern kam heute Nachmittag folgende Antwort vom Strafverteidiger:
"Aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens seitens des Richters wurde das Urteil heute noch
nicht veröffentlicht, sondern wurde auf den morgigen Tag verschoben."


09.04.2015  14:00 Uhr      Am 16.April wird weiter verhandelt - Dora muss nicht mehr anwesend sein.
                                             Soeben hat mich Dora per Handy angerufen und erzählt, dass heute nur der medizinische
                                             Sachverständige und ein anwesender Gynäkologe befragt wurden.  Die Richterin hat die
                                             Fakten sich notiert und beschlossen, dass die nächste Verhandlung am 16.April stattfinden soll.
                                             Der einzige Vorwurf der jetzt noch im Raum steht ist, dass Dora zu spät die Frau ins
                                             Krankenhaus geschickt hat. Diese hat jedoch bereits klar ausgesagt, dass sie selbst
                                             gebremst hat und dies nicht wollte. Es ist davon auszugehen, dass auch am 16.April noch
                                             keine Entscheidung fällt, da beide Parteien ihre Argumente vor der Richterin noch
                                             austragen wollen. Eine Entscheidung wäre demnach etwas 2-3 Tage später zu erwarten.


08.04.2015  23:00 Uhr      Dora ist in Montenegro angekommen.
                                             Die Auto-Fahrt ist gut verlaufen. Um 21:30 Uhr sind alle wohlbehalten angekommen.

07.04.2015  12:00 Uhr      Dora nutzt Mitfahrgelegenheit mit Auto zur 2. Gerichts-Verhandlung
                                              Am 8. April morgens um 5:00 Uhr geht die Reise los. Mindestens 16 Stunden wird die Reise dauern.
                                              Der Strafverteidiger hat den Verhandlungs-Termin  gestern Abend per eMail bestätigt.

04.03.2015  18:00 Uhr      Die 2. Gerichts-Verhandlung  ist jetzt geplant für 9. April 2015 um 9:00 Uhr.
                                              Über einen Monat wird der Termin hinausgeschoben. Der Strafverteidiger nannte in einem eMail
                                              diesen neuen Termin.

03.03.2015  15:30 Uhr      Dora ist jetzt dennoch geflogen und soeben am Flughafen Tivat abgeholt worden.
                                              Der Flug war bezahlt. Ein neuer Verhandlungstermin nicht in Sicht. Auf Treu und Glauben
                                              ist sie losgeflogen. Vielleicht kommt doch noch ein 2. Verhandlungstermin in den nächsten Tagen zustande.
                                              So sind wir sehr gespannt was Gott vorhat.

27.02.2015  14:00 Uhr       Die 2. Gerichts-Verhandlung findet nicht statt - Wie wird das noch enden?
                                               Heute früh haben wir vom Strafverteidiger folgendes eMail erhalten:
Sehr geehrte Frau Dora,
hiermit möchte ich Sie davon in Kenntnis setzten, dass die anberaumte Verhandlung am 4. März nicht stattfinden wird, da es dem medizinischen Gerichtsgutachter unmöglich ist diesen Termin wahrzunehmen. Bezüglich eines neuen Termins werde ich Sie nach dem 4. März in Kenntnis setzten.

25.02.2015  22:00 Uhr        Dora wird am 3. März zur 2. Gerichts-Verhandlung am 4. März nach Montenegro fliegen.
Dora erwartet einen Freispruch vom Gericht, da sie gegen kein Gesetz verstoßen hat und man ihr medizinisch nichts Negatives vorwerfen kann.

01.01.2015  18:00 Uhr        Dora ist wohlbehalten in Deutschland angekommen
Am 31.12.2014 um 20:00 Uhr konnte Ihr Mann sie mit dem Auto am Flughafen in Stuttgart abholen. Wir sind überglücklich! Ein Newsletter ist in Vorbereitung.

30.12.2014  23:05 Uhr        Dora fliegt morgen heim - 1. Gerichtstag ist gut verlaufen

Da es in Montenegro kalt geworden ist mit circa minus 5 Grad Celsius ist das Wasser für die Wohnung eingefroren und auch der Strom war wegen Überlastung zeitweise ausgefallen, so dass Dora über das Internet nicht skypen konnte.
Wie verlief die Verhandlung? Die Richterin wird als gut und fair eingestuft. Sogar die Deutsche Botschafterin Frau Gudrun Steinacker war anwesend. Sie konnte der Staatsanwältin glaubhaft versichern, dass die Diplome für Krankenschwester und Hebamme nicht gefälscht seien, sondern von deutschen Behörden ordentlich ausgestellt wurden. Dies hatte die Staatsanwältin immer in Frage gestellt, obwohl die Originale vorlagen.
Dann hat die Botschafterin Dora nochmals den Vorwurf gemacht, dass sie doch hätte sich informieren müssen, dass eine Hausgeburt in Montenegro illegal sei. Im Laufe der Verhandlung ist genau dieser Punkt aber zu 100% widerlegt worden. Es gibt kein Gesetz in Montenegro, dass eine Hausgeburt verbietet! Dora hatte im Vorfeld die Kindsmutter Ana gebeten alle Formulare, die für eine Hausgeburt nötig waren, zu besorgen. In diesem Zusammenhang hatte sich Ana über das Internet schlau gemacht und nichts Entsprechendes gefunden. Sie hatte sogar einen Kinderarzt informiert, dass sie eine Hausgeburt plant und ihn gebeten die Untersuchung des Säuglings durchzuführen. Auch er hatte keine Bedenken angemeldet.

Die Deutsche Botschaft hatte immer argumentiert, dass bei einer Geburt in Montenegro ein Gynäkologe dabei sein muss. Während der Verhandlung hat die Staatsanwältin gemerkt, dass viele ihre Anklagepunkte nicht stichhaltig waren und der Gerichtsverlauf und die Zeugenaussagen eine Wendung nahmen, die sie nicht zulassen konnte. Als es dann zur Besprechung des medizinischen Gutachtens ging, hat sie das Vorgelesen blockiert mit der Begründung, dass der Gutachter selbst nicht anwesend sei. Sie hat den Antrag gestellt, dass beim nächsten Termin, am 4. März 2015, der Gutachter und ein Gynäkologe anwesend sein müssen.
Dora war während der Verhandlung viel ruhiger als noch beim Anwalt zwei Tage zuvor. Sie darf jetzt das Land verlassen und zur 2. Verhandlung am 4. März 2015 wieder anreisen. Dies erlaubt nun Dora und Willi den Besuch und Urlaub in Brasilien beim Sohn Manuel mit Familie anzutreten. Wir sind erleichtert und Gott dankbar für diese erfreuliche Wende und möchte uns herzlich bedanken bei den vielen Menschen auf der ganzen Welt, die hier mitgerungen haben.

30.12.2014  17:40 Uhr        Dora berichtete noch nicht.
Sie ist online, aber ich weiß nicht mit wem sie per Skype spricht. Ich bin jetzt unterwegs und komme erst gegen 22:30 Uhr heim.

28.12.2014  20:30 Uhr        Nur noch ein Anklagepunkt

Es besteht jetzt nur noch ein Anklagepunkt „schwerer Gefährdung menschlicher Gesundheit". Im medizinischen Gutachten wird unterstellt, dass die Umgebung nicht geeignet für eine Geburt war und dass mit einer unsterilen Schere die Nabelschnur durchtrennt wurde. Beides kann durch Zeugenaussagen eindeutig widerlegt werden. Dora muss laut Anwalt Ihre Vorgehensweise vor dem Gericht beschreiben. Sie wird übersetzt werden. Der Kindsvater und die Kindsmutter werden ebenfalls als Zeugen vernommen werden. Der Anwalt will alle Kraft einsetzen, so dass Dora straffrei den Gerichtssaal in Kotor vorlassen kann. Über allem aber wacht der Allmächtige, dies ist die Zuversicht von Dora.

27.12.2014  20:45 Uhr        Termin mit dem Strafverteidiger vorgezogen
Dora hat heute um 19:00 Uhr erfahren, dass der Termin mit dem Anwalt am Sonntag, den 28.12.2014 um 12:00 Uhr statt finden soll. Er dauert ca. 1-2 Stunden. Die Dolmetscherin und der Kindsvater werden auch dabei sein.

26.12.2014  23:30 Uhr        Auf zum Endspurt

Bitte nicht vergessen: Am 30.12.2014 um 12:30 Uhr ist der Prozessbeginn geplant! Dora wünscht sich einen kurzen Gerichtsprozess und hofft sehr auf eine Heimreise am 31.12.2014. Wegen den Feiertagen am 6. und 7. Januar (orthodoxes Weihnachtsfest) ist Eile geboten denn anschließend kommt das serbische Neujahrfest (13. und 14. Januar) hinzu. In dieser Zeit wird ähnlich wie bei uns nur das Notwendigste erledigt.

24.12.2014  18:00 Uhr        Bericht über ihre Freilassung (teils aus dem englischen Newsletter von Damaris übernommen)


Ein Wächter betrat Doras Zelle mit einem Dokument und sagte "Sign this". Nach Unterzeichnung sagte der Wachmann: "You are free, pack up your things". Dora, nicht wissend was das zuständige Gericht mit dem Anwalt vereinbart hatte, packte ihre Sachen zusammen wie ihr befohlen wurde. Dann ging sie zu ihrer Mitbewohnerin, Alma, um sich zu verabschieden und mit ihr nochmals zu beten.
Ein anderer Wärter kam und zog sie weg und führte sie durch das Gebäude. Sie traten in verschiedene Büros ein in denen Dora Dokumente unterschreiben musste. Daraufhin erhielt sie ihre persönlichen Wertgegenstände und Kleidungsstücke ausgehändigt. Außerhalb des Gebäudes wurde sie in ein gepanzertes Fahrzeug verfrachtet. Der Kofferraum wurde geöffnet ihr persönlichen Sachen im Plastiksack verpackt hineingeworfen und ihr wurde angedeutet, einzusteigen und Platz zu nehmen. Dann wurde der Kofferraum geschlossen und sie saß im Dunkeln.

Das Fahrzeug fuhr ein paar Minuten und blieb vor dem Tor des Gefängnisses stehen. Sie wurde vor dem Gefängnistor ausgeladen. Total desorientiert bat sie die Wache  am Pförtnerhaus, was sie als nächstes tun sollte. In gebrochenem Englisch antwortete er: "You are free. Go. Go to the other side of the road." Können sie für mich telefonieren?  "No! You are free! Go! Go!"

Am Straßenrand stehend dachte Dora: "Es gibt niemanden hier der mich abholt. Ich verstehe die Sprache nicht, ich habe kein Handy. Ich weiß nur die Telefon-Nummer vom Anwalt, der in der Stadt Kotor wohnt, die 2 Stunden entfernt ist. Herr Jesus ich brauche dich. Wie gut, dass es ein himmlisches Telefon gibt und ich Antwort erwarten darf.“  Kurze Zeit später sah sie in der Ferne einen Bus der gerade losfahren wollte. Schnell ging sie zu dem Bus. Der Bus hielt nochmals an. Sie ging zur Tür und fragte "Kotor?" und wurde von einem Insassen hereingewunken. Der Bus brachte sie zum zentralen Busbahnhof in Podgorica, der Hauptstadt.  Wie soll es weitergehen? "Kotor?", fragte sie mehrere andere Busfahrer, aber alle schüttelten ihren Kopf. Der Ticketschalter war geschlossen. Schließlich sah sie einen Mann mit einem Ticket in der Hand, der zeigte ihr den Weg. Dieser führte um das Gebäude herum. Von dort aus konnte sie ins Innere gelangen und ein Ticket kaufen.  Beim Bus Nr. 6, der nach Kotor fuhr, war ein junger freundlicher Auszubildender, der fürs Gepäck zuständig war. Dass jemand freundlich ist, war eine große Ausnahme. Er versuchte es dann auch gleich mit englisch. Im Stillen dankte Dora: "Danke, Herr, für die Zusendung dieses freundlichen Menschen, vielleicht kann er mir helfen."

Während der Busfahrt, circa auf halbem Wege, bat Dora den jungen Mann um einen Gefallen.  Sie wusste, dass er ein Handy hatte. Auf den Anwaltsbrief schrieb sie noch Ihren Namen und bat, dass er den Anwalt anrufen und erzählen sollte, dass sie im Bus nach Kotor sitze.  Nachdem der junge Mann das OK vom Busfahrer erhalten hatte, machte er sich ans Werk. Schon bald hörte er den Anwalt am anderen Ende ausrufen:  „Was? D o r a ,  Dora ist bei Ihnen? Wir suchen sie überall.“

Der Kindsvater war bereits mit dem Auto am Gefängnistor angekommen und fand sie nicht. Er fuhr zwei Busbahnhöfe ab und fand sie nicht.  Sollten 4 Stunden Autofahrt (hin- und zurück)  vergebens sein? Dann kam der erlösende Anruf vom Anwalt, Dora ist auf dem Weg nach Kotor.  Dies alles passierte am 23.11.2014 zwischen 14:30 und 18:15 Uhr. Dora verließ das Gefängnis um 15:15 Uhr. Erst in Kotor am Busbahnhof trafen der Anwalt und später der Kindsvater Aleksandar Dora mit ihrem Plastiksack.  Dora wohnt wieder beim Kindsvater. Soweit die Story.
Damaris hat am 23.11.2014 nachts lange Zeit mit Dora per Skype gesprochen und dann einen Bericht an alle englisch sprechenden Freunde geschrieben. Heute um 11:15 Uhr haben wir über eine Stunde mit Dora per Skype im Videomodus telefoniert. Raphael und Marie sind 9 Stunden zuvor aus Frankreich angekommen.


23.12.2014  17:25 Uhr   Eine gute Nachricht - Dora ist mittels Kaution von 30.000 € aus dem Gefängnis frei gekommen.

Gott sei Lob und Dank! Dank auch an alle Beter und Beterinnen und alle die mitgefiebert haben. Soeben hat der Kindsvater,  Aleksandar Milakovic, mich angerufen. Dora ist auf dem Weg zu Ihrem Haus. Das kann aber noch 2 Stunden dauern. Der Strafverteidiger hatte 2 Stunden zuvor eine Mitteilung vom zuständigen Gericht uns zukommen lassen und erwähnt, dass Dora noch eine eidesstattliche Erklärung unterzeichnen muss, dass sie das Land Montenegro nicht verlässt. Der Kindsvater musste 5.000 € und wir aus Deutschland 25.000 € Kaution stellen.


22.12.2014  16:00 Uhr   Geplante Besuch vom Strafverteidiger im Gefängnis am 29.12.

Die Deutsche Botschaft schreibt, dass die U-Haft verlängert wurde. Der Anwalt will mit der Dolmetscherin am 29.12.  Dora im Gefängnis besuchen.
Am 30. Dezember könnte dann die erste Verhandlung stattfinden.

22.12.2014  12:15 Uhr   Geplante Gerichtsverhandlung am 30.Dezember 2014 um 12:30 Uhr in Kotor
Soeben bekomme ich vom Strafverteidiger die Nachricht, dass nun eine Verhandlung geplant sei. Eine Richterin wird das Urteil sprechen.

20.12.2014  16:00 Uhr   Keine neuen Nachrichten
Es gibt seit 16.12. überhaupt keinerlei Infos aus Montenegro mehr. Wir hoffen, dass Dora am Montag, den 22.12. das Gefängnis verlassen darf.

17.12.2014  17:00 Uhr   Kaution für Dora ist überwiesen
Soeben habe ich gesehen, dass die Überweisung ins Ausland vom Konto abgebucht ist. Es kann noch zwei Tage dauern bis der Betrag in Montenegro ankommt.  Damit ist von unserer Seite alles getan.

16.12.2014  23:30 Uhr   Stand der Vorbereitungen für die Gerichtsverhandlung
Zwei Botschaftsangehörige hatten Dora zum 3. Mal heute Nachmittag im Gefängnis besucht und verschiedene Nüsse und Mandeln sowie Paprika und das Magazin „Spiegel" mitgebracht. Dora sah ausgesprochen gut aus und war voller Zuversicht.  
In Auszügen eine Mitteilung per eMail der Deutschen Botschaft aus Montenegro.
„Die Botschaft hat gestern, am 15.12.  zunächst den Gerichtspräsidenten… angerufen und im Namen der Botschafterin nachgefragt, ob aus humanitären Gründen und unter Rücksicht auf die religiöse Verwurzelung Ihrer Frau / Mutter die Gerichtsverhandlung noch vor Weihnachten stattfinden könne.
Der Gerichtspräsident versprach, sich um die Sache zu kümmern und sagte bei einem zweiten Telefonat, dass die Anklage noch nicht formuliert und bei ihm angekommen sei, dass die Beweisaufnahme noch nicht abgeschlossen sei und ein Gutachten des Zentralkrankenhauses in Podgorica noch ausstünde.
Beim Gespräch mit dem zuständigen Richter …..  sagte dieser, dass der Fall mit hoher Priorität behandelt würde aufgrund seiner Einzigartigkeit, des fortgeschrittenen Lebensalters von Frau Maier und aus humanitären Gründen. Eine persönliche Intervention seitens der Botschafterin sei nicht nötig. Die Untersuchungshaft gehe am 20.12. zu Ende und er bemühe sich, dass der Gerichtstermin vorher stattfindet.
Der zuständige Richter empfahl, den Gutachter im Zentralkrankenhaus ….. anzurufen und um beschleunigte Bearbeitung zu bitten. Er meinte, dass Dora Maier das Schlimmste bereits hinter sich habe und Gott danken solle, dass es der Kindesmutter und dem Kind gut gehe.
Der Anruf beim gerichtsmedizinischen Gutachter im Zentralkrankenhaus …… ergab, dass er sein Gutachten bereits nach 30 Tagen und nicht wie sonst üblich nach 60 Tagen erstellt und am 15.12. per e-mail an den zuständigen Richter übermittelt habe. Das Original schickt er am folgenden Tag per Post. Der Gutachter sagte, dass der Richter ebenfalls bei ihm angerufen und um beschleunigte Bearbeitung gebeten habe."  

15.12.2014   9:00 Uhr   Kaution für Dora
Wir haben bereits etliche Zusagen von Geldspenden erhalten.  Zu 99 % werden wir das Geld wieder sehen und dann an die Spender zurückgeben. Bitte keine
Petitionen initiieren, es handelt sich um ein normales Strafverfahren und dies kostet einfach Zeit.

13.12.2014   8:00 Uhr   Reisebericht  Montenegro

Raphael und Willi waren jetzt 4 Tage in Montenegro und sind sehr dankbar für das Resultat.  Sie schreiben:
Wir konnten in dieser Zeit zweimal Dora im Gefängnis besuchen, ihr verschiedene Sachen bringen (Kleidung, Essen, Bücher, etc.), zweimal die Botschaft besuchen und mit ihnen reden, die Familie des Kindes kennenlernen und mit ihnen reden, den Anwalt mehrmals treffen und mit ihm ein Konto (für die Kaution) hier errichten, sowie den Notar besuchen um die Dokumente zu beglaubigen, und noch manches mehr.

Die Zeit war sehr ausgefüllt. So verstehen wir die Situation hier jetzt deutlich besser und sehen, was sich eventuell machen lässt.

Die Beweisaufnahme ist fast abgeschlossen. Zuletzt wurde am Donnerstag die Mutter des Babys vom Gericht befragt. Dies war gut und sie hat Dora sehr klar verteidigt. Es fehlt jetzt nur noch das ärztliche Gutachten. So könnte es schon nächste Woche zur Verhandlung kommen. (Oder es kann sich noch hinauszögern.) Die Staatsanwaltschaft möchte Doras Krankenschwester und Hebammen Diplome anzweifeln, obwohl wir jetzt hier die Originale und vom Notar beglaubigte Kopien gebracht haben. Es wird erwartet, dass Dora verurteilt wird, jedoch vermutlich eine Bewährungsstrafe bekommt, welche in etwa ihrer U-Haft Dauer entspricht, welche ihr darauf angerechnet wird.

Unser Anliegen war auch, dass Dora so schnell wie möglich aus Haft entlassen wird, auch wenn sie möglicherweise bis zum Ende der Verhandlung in Montenegro bleiben muss. Um dies zu erreichen, schlagen wir dem Gericht eine Kaution von 25.000€ vor. Dazu haben wir mit dem Anwalt ein Konto eröffnet. Sollte das Gericht einwilligen, könnte Dora sobald das Geld da ist raus aus dem Gefängnis.  (PS: Wenn sich jemand gedrängt fühlt mitzuhelfen, bitte mit ... Kontakt aufnehmen! Wir wollen nur ganz wenige Spender!)

In der ersten Zeit war sie mit drei anderen Frauen in einer kleinen Zelle, was sehr anstrengend war, da die anderen Frauen ständig geraucht haben und der Fernseher Tag und Nacht sehr laut lief. Sie ist jetzt in einer Zelle mit einer anderen Frau und sie versteht sich gut mit ihr. Sie versuchen auf Englisch zu kommunizieren. Das Essen wird ihnen auf ihre Zelle gebracht. Nachmittags dürfen sie für 1-2h raus auf den Hof, wovon sie auch immer profitiert. Abends spielt sie dann ein paar Runden „Mensch ärgere dich nicht" mit ihrer Kollegin, sie reden und machen zusammen Gymnastik.

Dora hat sich sehr gefreut uns zu sehen und Neuigkeiten von Außerhalb zu bekommen. Ihre Situation im Gefängnis ist nicht einfach jedoch vertraut sie auf Gott. Sie denkt, dass es Gottes Wille ist, dass sie dort im Gefängnis ist und dass Gott sich dadurch verherrlichen kann. Sie sagt, dass sie jeden Tag an Gottes Treue und seine Verheißungen denkt. Sie ist dankbar eine deutsche Bibel zu haben und verbringt den Morgen mit Bibellesen und Gebet. Sie dankt allen welche für sie beten und grüßt mit Psalm 34.


06.12.2014  12:00 Uhr   Reise nach Montenegro gebucht

Am Dienstag fliegt Raphael, der jüngste Sohn und Willi, der Mann von Dora nach Montenegro
um Dora im Gefängnis zu besuchen. Es sind Gespräche mit der Dt. Botschaft und dem Anwalt geplant. Willi wird am Freitag den 12.12. um 21:30 Uhr wieder zu Hause sein.
Das Fibrotreffen am 13.12. in Setzingen wird stattfinden. Annette Grauer hat zugesagt.

03.12.2014  23:10 Uhr  -   Mann von Dora möchte nach Montenegro fliegen
Direkte Angehöige haben die Möglichkeit auf Antrag einen Besuch im Gefängnis Spuz machen zu können.

03.12.2014  23:00 Uhr  -  Zwei Antworten vom Verteidiger

Was ist die Anklage und wie lautet die Begründung?
Die Klage wurde noch nicht erhoben, mit der Anordnung bezüglich der Untersuchungsdurchführung hat die Staatsanwaltschaft in Kotor Frau Dora die schwere Strafhandlung gegen die menschliche Gesundheit in Verbindung mit der Quacksalberei zur Last gelegt. Des Weiteren wird ihr zur Last gelegt, dass sie ohne die notwendige Qualifikation der medizinischen Dienstleistung während der Geburt von Frau Ana Milakovic angewendet hat. Momentan wird auf die Meinung und das Ergebnis des medizinischen Gutachters gewartet.

Mit welcher Strafe muss gerechnet werden?
Vom Gesetz her wurde für die angegebene Strafhandlung eine Strafe von einem bis zu acht Jahren vorgeschrieben, das heißt aber nicht, dass ihr eine solche Strafe verhängt wird wie auch, ob sie überhaupt einer Haftstrafe unterliegt, wobei dafür ebenfalls die Möglichkeit besteht. All dies natürlich unter der Bedingung, dass die Schuld, für die angegebene Strafhandlung, bewiesen wird. Das Ziel ist es, dass Frau Dora der Klage freigesprochen wird, aber falls dies nicht möglich sein wird, dass sie Bewährungsstrafe erhält, d. h. keine Haftstrafe verhängt wird.



29.11.2014  14:00 Uhr  - Es gibt nichts Neues im Fall Dora Maier

Da jetzt Wochenende ist, erwarten wir keine Veränderungen mehr. Die Deutsche Botschaft hat bereits zwei Besuche im Gefängnis  (Mo + Di) gemacht.
Beim zweiten Besuch hatten sie ein Wörterbuch mitgebracht auf Bitte von Damaris.
Ein dritter Besuch könnte erfolgt sein, da noch Kleidung und persönliche Dinge (Bibel)  gebraucht wurde. Dora läßt mitteilen, dass es ihr gut gehe.
Damaris hat einen kurzen Brief an die Botschaft geschrieben, den diese ausdrucken und als Schriftstück über die Gefängnisleitung Dora zustellen wird. Der Übersetzerin der deutschen Dokumente haben wir einen Fragekatalog zugesandt. Dieser ist jetzt beim Anwalt. Wir hoffen dann mehr Info's zu erhalten. Wir wissen sonst von keinen weiteren Besuchen im  Gefängnis.
Die Mutter Ana und das Neugeborene Töchterchen durften am Montag das Krankenhaus verlassen.


24.11.2014   Mit Kanonen auf Spatzen – Der Hebamme Dora Maier wird der Prozess gemacht.

Eine völlig überzogene Reaktion veranstaltet zurzeit der Staat Montenegro. 2017 wollen sie der EU beitreten.
Aber was hier gemacht wird ist haarsträubend.  Dora flog am 11.11. auf dringende Bitte einer jungen Familie, die ihr 3. Kind erwarteten, nach Montenegro.
Die Schwangere mit Namen Ana hatte ein Buch gelesen, das von aufrechter Gebärhaltung und Hausgeburt sprach. Sie wollte ihr 3. Kind unbedingt so bekommen.
Über eine befreundete Missionarsfamilie kam der Kontakt zustande. Dora hatte ursprünglich nicht vor diese Aufgabe zu übernehmen, doch in ihrer Stillen Zeit wurde sie dazu ermutigt.

Die Kommunikation mit der Familie über englisch verlief gut. Dora wohnte bei ihnen. Die Geburt fand am Mittwoch, den 19.11.2014 abends statt. Alles verlief gut. Das Kind war wohlauf. Leider kam die Placenta nicht. Daher wurde entschieden Ana mit dem Sanka in das Krankenhaus zu verlegen.
Auf dem Weg dorthin kam die Placenta. Die Frau hatte allerdings viel Blut verloren. Ihre Schwester spendete Blut, so dass es der Frau wieder viel besser ging.

Obwohl die örtliche Hebamme die Arbeit sofort als professional erkannt hat, musste Dora und die Missionarsfrau sich langwierigen Befragungen gefallen lassen. Ein Arzt hatte Alarm geschlagen.
Anscheinend ist es nicht erlaubt, eine Hausgeburt durchzuführen. Da die Frau viel Blut verloren hat kam in der Zeitung und im Fernsehen ein Bericht über eine Quacksalberin aus Deutschland, durch die fast die Mutter und das Kind gestorben seien.  (Google-Suche: Doru Gerda Majer und dann übersetzen lassen)
In Montenegro sind einige Säuglinge im Krankenhaus an Infektionen in letzter Zeit gestorben. Vielleicht sind sie deshalb so aggressiv. Die Missionarsfrau wurde entlassen und musste alle persönlichen Habseligkeiten von Dora mitnehmen. Dora ist jetzt total isoliert und in die Hauptstadt Podgorica verlegt worden. Dort sitzt sie im Gefängnis in U-Haft. Laut der Deutschen Botschaft kann es lange Zeit dauern bis der Prozessbeginn startet. Sie hat über den Ehemann von Ana einen guten Anwalt erhalten. Die Richterin hat heute (24.11.2014) eine Kaution von 10.000 Euro für die Freilassung von Dora ausgeschlagen. Das Personal der Deutschen Botschaft konnte noch keinen Kontakt zu Dora aufnehmen. Seit 3 Tagen geht niemand ans Telefon. Dies war noch nie der Fall.

Unsere Kinder und all Ihre Freunde und Bekannte sind informiert und beten für eine baldige Freilassung. Es ist irre was für eine Maschinerie in Montenegro in Gang gesetzt wird um eine unschuldige Frau, die einen freundschaftlichen Dienst tun wollte, zu knebeln und der Freiheit zu berauben. Eine Verwarnung wäre Strafe genug gewesen und nun wird sie Wochen oder sogar Monate lang festgehalten. Dies ist doch völlig übertrieben und mit Kanonen auf kleine Spatzen geschossen.
Ich bitte um Gebet für eine baldige Freilassung. Vermutlich muss ich alle Termine von Dora für die nächsten Wochen absagen. Diese Info darf weitergegeben werden. Bitte jedoch keine Telefonanrufe bei mir machen. Es kostet mich nur enorme Zeit und Kraft.
Übrigens, ich fliege am Dienstagabend nach Lissabon um Manuel unseren Sohn zu besuchen.
Er ist als Flugbegleiter für die Rückführung eines gesundheitlich angeschlagenen Ehepaars mit 6 Flügen hintereinander (ca. 46 Std in der Luft) beauftragt und hat einen Tag dort Aufenthalt.
Dora wäre planmäßig am 28.11.2014 um 19:00 Uhr in Stuttgart gelandet und nun sieht es jedoch gar nicht danach aus.

gez. Willi Maier




 
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